3 von 10 Tipps für SEM

26.03.2012 | Nicolas Sacotte
Nicht vergessen, Search Engine Marketing gibt es auch noch. Außer Traffic über Social Media, außer gutem Ranking durch solide Suchmaschinenoptimierung gibt es mit SEM nach wie vor einen sehr direkten Weg, um Besucher auf die Webseiten zu bringen. Doch damit die Anzeigen-Performance stimmt, gilt es an mehreren Stellschrauben zu drehen. Wie werden SEM Anzeigen wirklich effizient? Worauf sollte man vor allem achten? John Lynch hat zehn Tipps verraten, wie man unnötige Fehler im Suchmaschinenmarketing umgeht.

Zuerst ein schneller Überblick über die zehn Empfehlungen:


Tipp 10: Geo-Targeting einsetzen
Nutze die Möglichkeiten, die lokal zugeschnittene Werbeanzeigen bieten. Denn nur so lässt sich verhindern, dass Du viel Geld für unnütze Anzeigen verschwendest.

Tipp 9: Seiten ausschließen
Verwende die Site Exclusion Funktion, um einzelne Websites als Werbeumfeld auszuschließen. Display Werbung lässt sich durch Seitenausschlüsse viel zielgenauer streuen.

Tipp 8: Keyword Gruppen präzise abstimmen
Versäume nicht, die Auslieferung Deiner Anzeigen für Keywords mit „Exact Match“, „Phrase Match“, „Broad Match“ möglichst präzise anzupassen.

Tipp 7: Keywords ausschließen
Vermeide, dass Deine Anzeigen zu Keywords eingeblendet werden, die eher unvorteilhaft sind. Auszuschließende, Negative Keywords lassen sich z.B. per Keyword-Tool entdecken.

Tipp 6: Display und Suchmaschinen Werbung unterscheiden
Überleg‘ genau, in welchem Werbenetzwerk Deine Anzeige erscheinen soll. Auch bei bereits gestarteten Kampagnen kannst Du präzise einstellen, ob die Anzeigen als Search Engine Ads oder im Display Werbenetz geschaltet werden.

Tipp 5: Alternativen zu Adwords nutzen
Konzentriere Dich nicht nur auf Adwords. Es gibt noch mehr Möglichkeiten (z.B. Yahoo/MSN), die nicht selten günstiger und profitabler sind.

Tipp 4: Zu allgemeine Keywordphrasen meiden
Je genauer Dein Keyword passt, umso höher sind die Erfolgschancen.

Tipp 3: Tests durchführen
Starte für Deine Kampagne einen Test für unterschiedliche Anzeigentypen.

Tipp 2: Optimierte Landingpages verwenden
Verlinke Anzeigen auf optimierte Landingpages statt auf die Startseite.

Tipp 1: Conversion Tracking & Auswertung
Unterlasse nie, erzielte Conversionen zu messen und das Ergebnis auszuwerten.

Schauen wir uns jetzt zwei Tipps genauer an

Sicher sind hier etliche Tipps dabei, die schon mehr oder weniger bekannt waren. Doch immer wieder ist es nützlich, sich an so etwas wie einer Checkliste entlang zu arbeiten. Dann kann man auch den einen oder anderen Punkt herausgreifen, an dem besonders viel Nachholbedarf besteht.

Wie steht es zum Beispiel um das Geo-Targeting? Wurden hier schon alle Optionen ausgeschöpft, um Anzeigen regional zu lokalisieren? Für den Pizzabäcker vor Ort ist schon ein Radius von wenigen Kilometern rund um das Einzugsgebiet in der Regel völlig ausreichend, um seine Klientel zu adressieren. Schließlich hat der Pizza-Lieferservice aus Berlin-Mitte in Hannover vermutlich nicht sehr viele Kunden. Eine klare Fokussierung kann die SEM-Performance daher natürlich deutlich steigern.

Und wie sieht es beim Ad Testing aus? Google Adwords bietet sehr bequeme Möglichkeiten, um die Ergebnisse verschiedener Anzeigen zu vergleichen. Dabei sollte nicht nur die CTR (Click-Through-Rate) im Mittelpunkt stehen, sondern die gesamte Anzeigenkampagne inklusive Keywords, Phrasen, … ROI. Durch kontrolliertes Testing lässt sich der Ertrag einer SEM-Kampagne oft ebenfalls im höheren Prozentbereich verbessern.

So kann man jeden einzelnen der zehn Punkte herausgreifen und sich daran abarbeiten. He, wird jetzt vielleicht der eine oder andere sagen. Wir sind jetzt aber erst bei Tipp zwei von zehn. Es waren in der Überschrift doch 3 von 10 versprochen.

Zusatz-Tipp: Priorisierung

Also gut, es gibt noch einen Zusatztipp. Denn schließlich ist bei vollen zehn SEM-Tipps erst einmal die Frage: wo soll man denn jetzt anfangen? Am besten ist natürlich, wenn man alle Felder gleichzeitig beackern kann. Doch bevor man sich verzettelt, hilft es enorm, sich auf die Bereiche zu stürzen, die am meisten Potenzial besitzen. Wie man eine solche Priorisierung macht, dazu haben wir eine praktische Anleitung von Richard Carey bei SearchEngineLand gefunden. Um den richtigen Hebel („Lever“) für die SEM Optimierung auszumachen, unterscheidet er zwischen drei Bereichen:

1. Content
2. Budget
3. Targeting

In jedem der drei Bereiche gibt es unterschiedliche Lever, die zu einer Verbesserung der SEM-Kampagne führen können. Targeting: Geo Targeting, Zeit-Einstellungen, Netzwerk Distribution. Budget: Account Budgets, Kampagnen Budgets, Bid Management. Content: Content-Struktur, Keyword-Wahl, Offers, Anzeigen Relevanz, Landing Page Relevanz.

Am besten priorisiert man noch bevor man sich an die Einzelaufgaben macht, welche Hebel im Endeffekt die meisten Auswirkungen haben. An dieser Stelle sollte man sich anstatt auf alle, besser auf ein, zwei oder drei Lever konzentrieren, um Zeit zu sparen und effizient zu arbeiten. Das ist dann sozusagen „Mehrwert“.

So, jetzt kann sich aber wirklich niemand mehr beschweren. Denn aus den 3 von 10 Tipps sind jetzt sogar 3 aus 11 geworden ;-).
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