Brand Building für jedermann

29.05.2012 | Nicolas Sacotte
Nach dem Pinguin Update ist es deutlicher denn je: Starke Marken sind im Web gefragt. Brands waren von den Algorithmus Schwankungen so gut wie nicht betroffen. Marken ranken gut und können ihre Positionen ausbauen. Aber was tun, wenn man nicht zufällig Porsche, Armani oder Jever heißt? Hier ein Tipp, wie man auch mit einer kleinen Seite groß rauskommen kann.

SEO und Content Marketing

Über SEO, Brands und Linkbuilding ist nach dem Pinguin Update schon viel geschrieben worden. Linkbuilding ist jetzt noch anspruchsvoller.

Während große Marken (wie die mit den Magenta-Farben) von den Update-Beben gar nichts mitbekommen haben, wurden viele kleinere Seiten kräftig durchgeschüttelt. Eine große Marke müsste man halt sein.

Aber: Was nicht ist, kann ja noch werden. Zum Beispiel durch konsequentes Content Marketing!? Kevin Gibbons meint bei Searchenginewatch, dass Content Marketing einfacher und effektiver als Linkbuilding ist. Da sind wir zwar nicht so ganz der gleichen Ansicht. Aber wenn man seine Tipps ein wenig umbiegt, könnte man daraus eine Anleitung für das eigene Branding basteln. Hier eine Artikelzusammenfassung in unserer Version.

7 Gründe für Brand Building durch Content Marketing


1. Content lässt sich leicht bewerten

Im Gegensatz zu einem Link lässt sich bei Content ziemlich einfach sagen, wie wertvoll er ist. Visits, Suchmaschinentraffic und Social Votes sind leicht zu messen. Man weiß, zu welchen Keywords Content rankt und kann sogar angeben, wie viel Einkommen er generiert.

2. It’s natural: Brand Building mit einfachen Mitteln

Content produziert natürliche Links. Andere unterhalten sich darüber. Social Buzz entsteht. Wenn das über einen längeren Zeitraum passiert, kann man über guten Content zu einer Marke werden.

3. Content ist nicht teuer

Der Trend im Linkbuilding geht zu hochwertigen Links. Gutes Linkbuilding hat seinen Preis. Der gute Link Builder lässt sich auch gut bezahlen. Im Vergleich dazu ist Content günstig. Parallel zum Linkbuilding muss eine Content Strategie das SEO Budget nicht sehr belasten.

4. Skalierbarkeit

Ein Content Team ist leicht zusammengestellt. Leichter als das gute SEO Team zu finden ist. Der (Marken-)Content lässt sich ganz einfach skalieren. Man nehme zum Texter für den einen Sachbereich einen Spezialisten für den anderen dazu, engagiere einen Community Manager, einen Video Producer, einen Infographik Designer, usw. usf.

5. Content ist nicht anfällig für Algorithmus Updates

Guter Content bleibt guter Content, egal was Google macht. Ein Content-Brand hat auch nach Link-Entwertungen und anderen Algorithmus-Änderungen ein starkes Pfund in der Hinterhand. In der Zukunft dürften noch viele weitere Pinguin Updates folgen. Mit Content und als Brand wird man davon unabhängiger.

6. Author Trust wird wichtiger

Google+, Autoren Markup usw. zeigen die Richtung an: Mit hohem Author Trust hat man gute Karten. Ob als personal brand oder mit viel Brand trust auf der Seite, in Zeiten von Social Signal-Metriken sollte Trust Building über Content nicht ganz daneben sein.

7. Brand Building macht Spaß

Last, not least: Neben der Suche nach dem nächsten Link ist der Aufbau einer eigenen Content Marke alles andere als langweilig. Überlegen, was zum gewählten Topic passt und sich gegenüber Konkurrenten profilieren, da kann man sich richtig reinsteigern.

Fazit


Dass Content Marketing besser ist als Linkbuilding (wie K. Gibbons schreibt) wollen wir zwar nicht behaupten J . Aber als Methode für das eigene Brand Building ist es sicher nicht die schlechteste Idee. Welche Content Strategie habt Ihr?
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