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Warum immer mehr Webdesign Agenturen SEO anbieten
Hamburg - Donnerstag, 10.05.2010Fast jede Firma ist bestrebt das eigene Produktportfolio zu erweitern, sowie weitere Vertriebskanäle und "Umsatzbringer" zu schaffen. Immer mehr Webdesign-Agenturen bieten nun auch SEO als Zusatzleistung an. Warum ist das so und wo liegen die Probleme und Gefahren?
Zunächst ist das primäre Ziel ganz klar: Umsatzsteigerung. Aber wie kann ein klassischer Webdesigner plötzlich eine zumindest in großen Teilen fremde Dienstleistung anbieten?Die Erklärung ist recht einfach: Oft haben diese Webdesign-Agenturen ein über die Jahre beachtlich gewachsenen Kundenportfolio. Der Bedarf an SEO-Leistungen wird immer größer, d.h. die eigenen Kunden fragen plötzlich zusätzliche Themen im Bereich Online-Marketing bei der hauseigenen Webdsign-Agentur an.
Die vermittelt i.d.R. zunächst an SEO-Agenturen, weil meist das KnowHow und die Ressourcen fehlen. Zumindest ein Weile lang, denn dann passiert das Unvermeidliche: indirekter SEO-Knowhow-Transfer.
Wie? Als SEO-Agentur setzen wir vor allem im Bereich OnPage-Optimierung viele Projekte direkt mit der Webdesign-Agentur des Kunden um, wenn es beispielsweise um grundlegende Code-Optimierungen geht. Je öfter die Webdesign-Agentur für eigene Kunden zusammen mit einer externen SEO-Agentur solche Projekte umsetzt, desto mehr Knowhow wird indirekt und unbewusst transferiert.
Und plötzlich sieht man im Leistungsangebot von Designagenturen, deren SEO-Aufträge man sonst regelmäßig bekommen hat, dass "SEO" ab sofort auch direkt dort bezogen werden kann! Herzlichen Glückwunsch, da haben wir generell kein Problem mit!
Allerdings wird es dann kritisch, wenn die nötigen Ressourcen und vor allem das nötige SEO-Wissen im Bereich Offpage-Optimierung fehlen, was leider allzu oft der Fall ist! Diese Agenturen bieten plötzlich "alles aus einer Hand" an, was für deren Bestands- oder potentielle Neukunden sicher interessant klingt! Aber eben und gerade im Bereich Offpage, also beim Linkbuilding werden immernoch die größten Fehler gemacht, weil die Erfahrung fehlt.
Um die nötigen Links zu besorgen wird dann auf Webkataloge, Artikelverzeichnisse, Social Bookmarks und sogar teilweise immernoch Gästebucheinträge zurück gegriffen. Grundsätzlich sind diese Links in Ordnung und gehören zu jedem Linkbild dazu, jedoch nur in einem gewissen Maß und nicht aussschließlich.
Ein weiterer Fehler, der oft gemacht wird, ist der zu schnelle Linkaufbau. google berücksichtig das Linkwachstum nicht nur qualitativ sondern eben auch quantitativ. Gerade neue Seiten mit eher schmalem Linkbild, können so leicht im google-Filter landen.
Deshalb ist es wichtig sich vor der Auswahl eines SEO-Dienstleisters genau über die Vorgehensweise und die Ressourcen zu informieren, um auch in einem angemessenen Zeitraum positive Ergebnisse zu erzielen, die Positionen zu verbessern und mehr Traffic abzuschöpfen.
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