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Christian Süllhöfer über Affiliate und SEO

Pinke Blogs, Responsive Design, Affiliate – Themen, die einen regelmäßig beschäftigen. Grund genug für uns , mal bei einem Experten nachzuhaken und mal wieder den eigenen Horizont zu erweitern. Ich habe mir Christian „zweidoteins“ Süllhöfer geschnappt und ihm einige spannende Antworten entlockt.

Dein Slogan von Zweitdoteins ist "Ein weiterer Blog über SEO & Affiliate". Sicher ist das ein wenig ironisch gemeint, aber was zeichnet dein Blog aus, was macht es besonders?

Ironisch kann man nicht wirklich sagen. Es ist eben nur ein weiterer Blog über SEO & Affiliate. Es gibt so viele Blogs zu diesem Thema, dass er sich einfach in die Reihe einreiht. Besonders macht es scheinbar die Farbe, denn wenn mich jemand auf den Blog anspricht, fällt immer mindestens das Wort „Pink“ oder „Rosa“. Diese Farbe sieht man aber wirklich nicht häufig in der Blog-Szene. Leider ist der Blog in den letzten Monaten ein wenig eingeschlafen, ich werde mich aber bemühen bald wieder aktuelle Inhalte zu posten. Ich selber bin der Meinung, dass es ansonsten nichts wirklich besonderes an meinem Blog gibt.

Du bist, wie dein Blog schon so schön sagt, viel im Affiliate-Bereich unterwegs: Wie hat sich der Markt in den letzten Jahren verändert und was wird in der Zukunft das absolute Muss sein, um bestehen zu können?

Der Markt hat sich ganz schön verändert, aber eben nur auf Publisher-Seite. Während man damals noch mit billigen Webseiten tricksen und viel Geld verdienen konnte, so muss man nun einfach viel mehr Zeit, Liebe und Arbeit in ein Affiliate-Projekt stecken, welches schöne Umsätze abwerfen will. Natürlich wird es auch jetzt noch kleine Nischen geben wo das eben nicht zu 100% zutrifft, doch in umkämpfteren Bereichen wird es zunehmend schwerer.

Außerdem ist das Thema „Mobile“ aktuell. Affiliates können davon profitieren wenn sie ihre Webseite auch für mobile Endgeräte zur Verfügung stellen und sich hinsichtlich der Smartphones und Tablets auch starke Partner auswählen, bei denen ein mobiles Shoppen auch kein Problem darstellt.

Bei Affiliate-Sites habe ich sehr oft den Eindruck, dass sich so absolut keine Mühe gegeben wird – vor allem bei Design und Content. Warum scheint das gerade im Affiliate so eine „Krankheit“ zu sein? Wären wirklich hochwertige Seiten nicht deutlich attraktiver und vor allem rentabler? Oder lohnt der Aufwand nicht?

Damals war es eben noch leichter mit Google zu spielen und Geld zu verdienen. Wieso also Zeit in eine hochwertige Optik und hochwertigen Content investieren? Mittlerweile sieht es anders aus: Jetzt kommt man um den Spaß nicht wirklich mehr drum herum und jeder muss sich mehr Mühe geben. Und dann wird auch das Projekt erfolgreicher - nicht nur bei Google, sondern auch durch Traffic aus sozialen Netzwerken & Co.

Ich denke, dass viele Seiten einfach noch nicht überarbeitet wurden, einfach nur noch als Linkgeber oder Linkschleuder dienen und nicht mehr aktiv betreut werden. Selbst wenn sie noch genutzt werden: Ich denke, dass man in Zukunft einfach nicht mehr auf solche Webseiten setzen sollte, sondern sich lieber auf hochwertige Layouts und Inhalte konzentrieren sollte um langfristig erfolgreich zu sein.

Wo wir gerade schon bei dem Thema „gutes/ schlechtes Affiliate sind: Was geht gar nicht bzw. was ist dein persönliches No Go? (Themen, Designs, Inhalte, generelles Verhalten als Affiliate etc.)

Das ist eine schwere Frage. Kann man zwischen guten und schlechten Affiliates unterscheiden? Ich denke, dass es einfach nur Affiliates mit einem schlechten und einem guten Benehmen gibt. Die einen arbeiten sauber und die anderen eben nicht. Da gibt es eben schon viele Dinge, die man nicht machen sollte, wie zum Beispiel das Buchen von Markennamen auf AdWords oder ähnliche Dinge. Da wird es aber auch schon kriminell.

Zum Thema Designs und Inhalte: Das muss jeder für sich selber ausmachen. Wenn es eine Seite mit, meiner Meinung nach, schlechten Inhalten schafft zu ranken und Geld zu verdienen, ist der Affiliate ja kein schlechter. Zu den Themen möchte ich mich eigentlich gar nicht äußern, da muss jeder selber wissen was er macht und was er mit sich selber moralisch ausmachen kann.

Responsive Design ist immer mehr auf dem Vormarsch. Welche Werbemittel (Größen) eignen sich eigentlich auf einer Website, die mit einem Responsive Design arbeitet? Und in welchen Bereichen sollten welche Größen eingebunden werden? Was sind da deine Erfahrungen?

Ehrlich gesagt habe ich mich damit noch gar nicht beschäftigt. Ich baue eigentlich recht selten Banner in meine Webseiten ein, weil Buttons und Textlinks meinen Erfahrungen nach besser funktionieren. Daher kann ich leider nicht wirklich sagen, was sich bei Responsive Design lohnt und welchen Größen sowie in welchen Bereichen das ganze eingebunden werden sollte. Das lässt sich ja sowieso immer sehr schlecht sagen. Hier muss man einfach testen. Vielleicht funktionieren Banner in der Sidebar, vielleicht funktionieren sie im Content.
Eine pauschale Antwort gibt es hier aber nicht.

Unsere Trainees sind natürlich auch besonders wissbegierig. Aus diesem Grund gibt es in Interviews bei uns jetzt immer zwei Fragen, die eher in Richtung Basics gehen und unseren Trainees unter den Nägeln brennen. Und du darfst direkt mit dem neuen Format beginnen ☺.

Bianca: Was klappt besser bzw. bekommt mehr Klicks: Banner- oder Textlinks?

Meiner Erfahrung nach bekommen Textlinks und Buttons mehr Klicks und performen auch besser. Aber Vorsicht: Wie schon gesagt muss man selber testen wie es mit der eigenen Webseite aussieht und wie es mit den eigenen Besuchern klappt. Ich kann nur aus eigenen Erfahrungen sprechen. Der Vorteil bei Buttons ist, so meine Meinung, dass sie nicht als Werbung erkannt werden. (Werbe)-Banner jedoch schon.

Sebastian: Du hast deinen eigenen Blog und schreibst dort regelmäßig über verschiedene Themen aus dem Online Marketing. Wie bist du dazu gekommen diesen Blog zu erstellen und wie viel Arbeit es macht einen solchen Blog zu betreiben?

Ich hatte damals einfach Lust auf einen eigenen Blog nachdem ich Jahrelang keine Webseite mehr betreut bzw. keine eigene Webseite mehr hatte. Also habe ich einfach den Blog aufgesetzt.
Es macht viel Arbeit wenn du ständig neue Inhalte in deinem Blog publizieren willst. Themenfindung, Recherche, Bildbearbeitung, vielleicht noch Videos und vieles mehr. Da gehört schon eine ordentliche Arbeit zu, die auch sehr viel Zeit frisst.

Dann kommt die Pflege des Blogs: Broken Links müssen entfernt werden, Spam-Kommentare gefiltert und gelöscht, Plugins und das CMS (bei mir beispielsweise WordPress) wollen ständig aktualisiert werden und und und. Und dann hast du noch keine Besucher und keine Leser. Die Vernetzung mit anderen Bloggern ist wichtig, der Linkaufbau ebenso (wenn du Search-Traffic bekommen willst) und das Marketing generell. Aber: Es macht jede menge Spaß und ist auch für das Personal-Branding gar nicht mal so verkehrt.

Christian Süllhöfer ist Online Marketing Manager bei der RankSider GmbH und leidenschaftlicher Blogger auf zweidoteins . Wenn er nicht gerade bei RankSider am Schreibtisch sitzt, ist er auf diversen Konferenzen unterwegs und immer für ein gutes Gespräch und ein kühles Bier zu haben.