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10 Merkmale die bei der Auswahl von Backlinks zu beachten sind

Backlinks gehören seit Beginn der Suchmaschinen zu dem Grundelement von Webseiten, um diese in den Listings und Rankings zu bewerten. Dabei hat nicht nur jeder Such-Algorithmus der verschiedenen Suchmaschinenbetreiber ihre eigenen Standards, sondern diese haben sich insbesondere im letzten Jahrzehnt teilweise extrem verändert.

Wenn früher die schiere Menge von Backlinks häufig ausreichte, um das Ranking in verschiedenen Suchmaschinen zu boosten, ist spätestens seit den Penguin und Panda-Updates von Google die Qualität dieser Backlinks entscheidend. Manche Links zu Webseiten, die von Google und anderen Suchmaschinenbetreibern als Spam oder ohne Mehrwert bewertet werden, können dabei sogar schädlich für das Ranking einer Webseite werden. Natürlich bringt das gerade bei lange bestehenden Seiten auch Probleme mit sich, denn manche Betreiber von Webseiten werden kaum auf Anfragen eingehen, wenn es um das Löschen solcher Links geht, die sich – mehr oder weniger plötzlich – negativ auswirken. Auf der anderen Seite scheint die Bedeutung von Backlinks von den Suchmaschinen auch anders gewertet zu werden, als dies früher der Fall war. Zumindest Google als Vorreiter und Branchenprimus setzt mit seinem Algorithmus mehr und mehr auf die Qualität des Inhaltes, der sich aus verschiedenen Komponenten zusammensetzt wie Menge des Inhaltes, Sinnhaftigkeit und Mehrwert (soweit dieser von dem Algorithmus erkannt werden kann) sowie Verweildauer und Nutzung durch die User.

Auch das Teilen von Inhalten durch Nutzer auf verschiedensten Social Media Kanälen scheint sich positiv auszuwirken. Ein Problem, vor dem alle SEO-Spezialisten und alle Webseitenbetreiber stehen, ist dabei die lediglich durch reverse engineering teilweise aufzudeckende Arbeitsweise der Algorithmen von Suchmaschinenbetreiber. Egal ob Google, Bing oder ein anderer Anbieter: alle halten sie die genauen Bewertungskriterien und Mechanismen ihres Rankingsystems geheim und so sind die genauen Auswirkungen von hochwertigen Backlinks nicht abschließend zu eruieren. Der Königsweg bleibt dabei aber die Produktion von wirklich hochwertigem Content – meist entsteht dadurch über die Zeit eine natürliche Vernetzung der Seite mit qualitativen Backlinks, indem andere von sich aus auf die Seite verlinken. Natürlich besteht aber bei vielen Betreibern von Webshops und anderen Dienstleistungsseiten, die kommerziell geführt werden, nach wie vor der Wunsch und teils auch der Bedarf nach einem aktiven Aufbau von Backlinks. Worauf man dabei unbedingt achten sollte, klären wir in unseren 10 Merkmalen für den perfekten Backlink:

  • Listing im Google Index
  • Authority Seiten
  • Hohes Ranking und „saubere“ Optimierung
  • Wenig ausgehende Links • Hochwertiger Content
  • Gute Backlinks auf der zu verlinkenden Seite
  • Pagerank als Indiz für Abstrafung
  • Verlinkung durch Linkgebende Seite sollte aus Fließtext kommen
  • Nutzung relevanter Linktitel und Einbettung in passenden Content

1. Listing im Google Index

Die Indexierung der Webseite durch Google, auf die verlinkt werden soll, sollte heute die Voraussetzung eines jeden Backlinks sein. Insbesondere seitdem massenhaft so genannte oder vermeintliche Spam-Projekte von Google deindexiert werden und überhaupt nicht mehr in den Suchen erscheinen, sollte man dies im Vorfeld immer prüfen. Ein Backlink auf eine deindexierte Seite kann immerhin sogar nachteilige Auswirkungen für das eigene Ranking mit sich bringen.

2. Links auf Authority Seiten

Die so genannten Authority Seiten sind Webseiten von Unternehmen, Blogs oder Webshops, die von Google als besonders vertrauenswürdig eingestuft werden. Nicht nur haben diese einen sehr guten Page Rank und erscheinen weit oben in den Suchergebnissen, sondern Google macht auch klar ersichtlich, dass es sich bei diesen Webseiten um „Autoritäten“ auf ihrem Feld handelt, indem sie diesen häufig Sitelinks zusätzlich zur Anzeige des Links zur Webseite mitgibt.

3. Hohes Ranking und „saubere“ Optimierung

Diese Punkte könnte man auch getrennt betrachten, allerdings fällt es unsauber optimierten Seiten inzwischen immer schwerer, ein gutes Ranking zu erhalten. Das Ranking lässt sich dabei durch eine Mischung aus Suchergebnissen und der Nutzung von SEO-Tools einigermaßen gut festlegen. Ein solches hohes Ranking benötigt auch immer eine saubere Optimierung, da manipulative Maßnahmen von Google und anderen Suchmaschinenbetreibern erkannt und abgestraft werden. Ein Blick in den Quellcode einer Seite kann hier mitunter Klarheit schaffen. Links zu Webseiten mit manipulativen Tricks können sich hingegen nachteilig auf das eigene Ranking auswirken.

4. Wenig ausgehende Links

Eine Webseite mit qualitativ hohem Content, gutem Ranking und passender Thematik, die nur wenig verlinkt ist einer der bestmöglichen Fälle für einen Backlink. Leider entscheidet man nicht selber darüber, zu wem eine solche Webseite verlinkt, sondern diese ist auch für alle anderen Betreiber mit einem ähnlichen Profil selbstverständlich hoch interessant. In der Fachsprache spricht man von „Linkjuice“ und dem damit einhergehenden „Linkgeiz“, um die eigene Attraktivität als Linkgeber besonders hoch zu halten.

5. Hochwertiger Content

Hochwertiger, einzigartiger Content (Unique Content) war schon immer vorteilhaft, mit den neuen Algorithmen von Google steigt dessen Bedeutung aber noch einmal deutlich. Content ist nicht nur ein Angebot an den Kunden oder Seitenbesucher, sondern hat inzwischen auch immense Bedeutung für das Page Ranking. Zudem führt hochwertiger Content häufig zu qualitativ hochwertigen Backlinks, was eine solche Seite wiederum noch einmal interessanter als eigenen Backlink macht. Von Links zu Webseiten, die Keyword-Müllhalden gleichen oder sich hauptsächlich kopierten Inhaltes bedienen, sollte man hingegen besser komplett absehen. Nicht nur sind dies qualitativ zumindest fragwürdige Backlinks, sondern es besteht auch die Gefahr einer Abstrafung oder Deindexierung dieser Seiten durch Google, was den Backlink dann sogar schädlich machen kann.

6. Gute Backlinks auf der zu verlinkenden Seite

Eine Reihe qualitativ hochwertiger Backlinks, zum Beispiel zu Authority Seiten, machen eine Webseite für eigene Backlinks attraktiv. Diese sind ein klarer Hinweis auf eine seriöse Seite und ist eine gute Umgebung für einen eigenen Backlink. Eine Verlinkung auf eine Seite mit kaum oder keinen hochwertigen Backlinks bringt hingegen nur wenig.

7. Pagerank als Indiz für Abstrafung

Früher war der Pagerank sozusagen das Maß aller Dinge. Diese Zeiten sind vorbei und der Pagerank ist nurmehr ein Faktor unter vielen, wenn es um die Bewertung einer Webseite geht. Allerdings kann ein negative Veränderung des Pageranks auf eine mögliche Abstrafung durch Google hinweisen. In diesem Fall sollte man eventuell von einer Verlinkung absehen.

8. Webseiten mit no-follow und andere Attribute zur Entwertung von Links vermeiden

Bei einem aktiven Aufbau eines guten Backlink-Portfolios muss man darauf achten, Webseiten zu vermeiden, die sich der no-follow oder anderen Attributen (zum Beispiel eine Weiterleitung über Java-Script und ähnliches) verwenden, da diese den Link entwerten. Dabei ist das „no-follow“ Attribut an sich nicht schlecht oder verwerflich, sondern hilft sogar teils enorm dabei, Spam zu vermeiden. Eine gewisse Anzahl an „no-follow“ Links ist bei einem natürlich gewachsenen Linkprofil zudem absolut normal. Bei dem aktiven Aufbau eines hochwertigen Backlink-Portfolios helfen diese nur eben nicht.

9. Verlinkung durch Linkgebende Seite sollte aus Fließtext kommen

Bei der Platzierung einer Verlinkung auf einer Linkgebenden Seite spielt dessen Positionierung eine gewisse Rolle. Am besten sind dabei Platzierungen in einem als hochwertigen Content aufzufassendem Fließtext. In diesem spielt zudem die Positionierung des Links eine gewisse Rolle. Desto weiter oben (bei mehreren Links) dieser auftaucht, desto wichtiger wird er von Google gewertet, auch wenn dies natürlich inhaltlich nicht unbedingt zutrifft.

Am Ende sind die Algorithmen der Suchmaschinenbetreiber eben „nur“ Maschinen und zumindest momentan noch nicht in der Lage, den Inhalt eines Textes wie ein Mensch zu lesen. Eine Verlinkung aus dem Footer oder der Sidebar einer Webseite wird von Google andererseits als weniger wichtig erachtet. Natürlich hat man hier nicht immer die Wahl, immerhin entscheidet die Linkgebende Seite, wo dieser gesetzt wird, die Funktionalität als solche ist aber wichtig zu verstehen, um möglichst gute Backlinks aufzubauen.

10. Nutzung relevanter Linktitel und Einbettung in passenden Content

Die Qualität eines Backlinks steigt deutlich, wenn dieser in einen thematisch relevanten Linktext hat und am besten zusätzlich in Content eingebunden ist, der thematisch mit diesem zusammenhängt. Beides erlaubt Google eine bessere Einordnung und Evaluierung des Backlinks.

Demgegenüber ist ein Backlink mit einem thematisch nicht relevanten Linktext oder in einer thematisch fremden Contentumgebung weniger wertvoll. Es bringt also nicht viel, eine Seite zu Finanzdienstleistungen auf einem Gamingforum zu verlinken – was eigentlich auch einsichtig sein sollte. Wenn man sich an diese zehn Merkmale für hochwertige Backlinks hält, ist man auf einem guten Weg, ein hochwertiges Backlink-Portfolio für das eigene Webseiten-Projekt aufzubauen. Allgemein ist aber – wie schon eingehend angesprochen – der gebotene Content heute meist wichtiger, als eine breite Backlink-Sammlung. Vor allem wird hochwertiger Content über die Zeit in den meisten Fällen auch selbstständig zu einem natürlich gewachsenen, zum Inhalt und Thema der Webseite passenden Linkprofil führen. Trotzdem kann und ist ein aktiver Aufbau von Backlinks in vielen fällen immer noch sinnvoll, insbesondere auf stark besetzten Feldern. Dies sollte aber nie das Hauptaugenmerk darstellen, denn für google & Co ist Content inzwischen der King.